Die Teilnahme an den Angeboten des Kulturhistorischen Museums ist, sofern nicht anders vermerkt, für 3 Euro pro Person möglich.

Die neue Ausstellung, nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch vier Jahrhunderte Landschaftsmalerei und zeigt, wie sich der Blick auf die Natur im Laufe der Zeit verändert hat.
Rund 60 Gemälde veranschaulichen die Entwicklung von der religiösen Bildkulisse über romantische Naturdarstellungen bis hin zur Freilichtmalerei des 19. Jahrhunderts. Anlass der Ausstellung ist das 185. Jubiläum der Erfindung der verschließbaren Farbtube, die das Malen unter freiem Himmel grundlegend veränderte.
Zu den besonderen Höhepunkten zählen mehrere aufwendig restaurierte Gemälde, die erstmals seit langer Zeit wieder öffentlich präsentiert werden, darunter das monumentale Mondscheingemälde von Maximilian Schmidt.
Führungen im September
Donnerstag | 03. | 10. | 17. September | 17 Uhr |
Sonntag | 27. September | 11 Uhr
ART after WORK
donnerstags | 18 – 20 Uhr
Reservierung erforderlich! Verbindliche Anmeldungen per E-Mail an kulturhistorisches.museum@rostock.de
24.09. | Rostocks „CANALETTO“ | Vortrag der Restauratorin Anna Krone
La Serenissima, die Lagunenstadt Venedig, verzaubert die Menschen – bis heute. Vom 18. bis ins 19. Jahrhundert erfreuten sich gemalte Veduten Venedigs größter Beliebtheit – insbesondere Werke Canalettos.
Auch der Rostocker Kunstverein wollte einen „Canaletto“. Im Jahr 1867 gelang der Ankauf eines „Oelgemäldes, von Canaletto, Venedig“ für 48 Gulden. Doch wurden für Originale im 19. Jahrhundert fünfstellige Beträge gezahlt – ein Widerspruch?
Im Jahr 2022 widmete sich die Restauratorin Anna Krone in ihrer Diplomarbeit dem Rostocker „Canaletto“. Kunsttechnologische Untersuchungen sollten einzigartige Einblicke ins Bild und seinen Entstehungsprozess geben. Die faszinierendsten Ergebnisse wird sie Ihnen an diesem besonderen Abend präsentieren.
Tag des offenen Denkmals 13. September 2026
11 Uhr & 13 Uhr
Museen bewahren unser kulturelles Erbe, indem sie es sammeln, bewahren, erforschen und für die Gesellschaft zugänglich machen. In Rostock sind große Teile des Erbes nur deshalb erhalten geblieben, weil das Museum seit mehr als 160 Jahren Verantwortung für seine Erhaltung hat. Am Tag des offenen Denkmals geht es in Führungen mit Museumsleiter Dr. Steffen Stuth um 11.00 und 13.00 Uhr unter dem Motto "Nicht nur Backstein oder Schiffbaustahl. Entdeckungen zur Stadtgeschichte" auf Entdeckungstour zu besonderen Rostocker Objekten in den Dauerausstellungen des Museums.
Das Kloster wurde 1270 als Zisterzienser-Nonnenkloster gestiftet. Der Orden der Zisterzienser war damals europaweit organisiert, gestalterische Ideen wurden intensiv ausgetauscht. Besondere Beziehungen hatte das Kloster zum dänischen Königshaus. Es ist die einzige weitestgehend erhaltene Klosteranlage in Rostock und seit 1980 Sitz des Kulturhistorischen Museums

Öffentliche Überblicksführung im Kulturhistorischen Museum Rostock
Sonntag 27. September 12:00 Uhr

Das Kulturhistorische Museum Rostock beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen zur Geschichte der Stadt und bietet einen tiefen Einblick in Kunst und Kultur des Nordens. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, auf eine Zeitreise durch die faszinierende Geschichte der Hansestadt Rostock von 1200 bis 1850 zu gehen.
Unter dem Titel "Rostock. 1200 bis 1850" beleuchtet die Ausstellung zentrale Fragen zum Leben, Wohnen und Glauben der Rostocker Bevölkerung und zeigt, wie sich die Stadt vom Handwerker- zur Industriestadt entwickelt hat. Spannende Exponate veranschaulichen politische Kämpfe, kulturelle Umbrüche und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger.
Eine Anmeldung wird empfohlen.
Offene Workshops für Kinder und Familien
Termine werden in Kürze bekannt gegeben

In diesem interaktiven Workshop für Familien tauchen wir gemeinsam in die faszinierende Museumswelt ein! Zunächst werfen wir einen Blick in die Dauerausstellung im Rahmen eines dialogischen Rundgangs, ausgewählte Werke im Museum dienen uns als Inspiration.
Im Anschluss können die Teilnehmenden selbst kreativ werden: Unter der Anleitung der Museumspädagogin gestalten sie eigene dekorative Objekte mithilfe von verschiedenen Materialien und Techniken.
Der Workshop ist für Anfänger*innen geeignet, Kinder ab 6 Jahren. Anmeldung per Mail erforderlich, unter Helena.Ruff@Rostock.de
Spendable Geste der Hamburger Kunststiftung Christa und Nikolaus Schües
![Abb. 1: Restaurierungswerkstatt Gudrun Kühl [l.], Hamburg: Nikolaus Schües [M.] (Kunststiftung Christa und Nikolaus Schües) und Dr. Susanne Knuth [r.] (Kulturhistorische Museum Rostock) begutachten die restaurierten Grafiken](https://kulturhistorisches-museum-rostock.de/wp-content/uploads/2021/04/Abb.1-1024x768.jpg)
Im Kulturhistorischen Museum Rostock ist die Freude groß über die Restaurierung expressionistischer Grafiken von Conrad Felixmüller (1897-1977). Wie alle Kunstwerke aus dem Böhmer-Nachlass, haben auch diese Grafiken Felixmüllers aus den Jahren 1915-1925 ihre dramatische Provenienzgeschichte.